Gartenexperimente

[Gartenexperimente- Update] Lebenszeichen der Rosenstecklinge

Hallo liebe Gartenfreunde,

habt ihr die Osterferien gut überstanden? Da der Frühling jetzt wohl endgültig begonnen hat, möchte ich den aktuellen Stand meiner Rosenzuchtversuche mit euch teilen. Im Herbst letzten Jahres hatte ich, inspiriert durch eine Gartensendung, Stecklinge aus Gartenrosen und aus gekauften Rosen gewonnen. Die Problematik der Überwinterung war mein erstes, großes Hindernis.

Einen Teil der Stecklinge musste ich leider schon vor der Überwinterung entsorgen. Die Stängel waren schwarz und faulig geworden und somit bestand keine Chance mehr auf Bewurzelung. Das Winterquartier bereitete mir ziemliches Kopfzerbrechen, mussten schließlich schon genügend andere Gewächse frostfrei untergebracht werden.

Letztlich musste ich meine „Rosenschule“ aufteilen. Einige kamen unter Kokosmatten auf den Balkon, andere in zwei kühle Kammern im Haus und zwei Jungpflanzen wurden in ein normal beheizten Zimmer untergebracht. Der milde Winter kam mir bei der „Balkongruppe“ entgegen, fünf von sieben Stecklingen haben die Überwinterung auf dem Balkon gut überstanden. Da ich mir nicht sicher sein kann, ob diese vorher schon Wurzeln gebildet hatten, bin ich mit der Quote zufrieden.

In den kühlen Kämmerchen im Haus herrschten scheinbar die besten Bedingungen: nur eine Pflanze ist eingegangen.Zusätzlich zu den Stecklingen hatte ich noch gekeimte Knoblauchzehen in die Töpfe gesteckt, da Knoblauch eine gute Wirkung gegen Pilze und andere Rosenkrankheiten haben soll.

Rosensteckling aus der kühlen Kammer mit Knoblauch
Rosensteckling aus der kühlen Kammer mit Knoblauch

Fazit des Zimmerversuchs: Die Überwinterung im Zimmer ist eher ungeeignet, ich hoffe aber bei einem Pflänzchen noch auf Erholung!

Nun werde ich die Rosen wieder alle nach draußen stellen und eventuell erstmals düngen. Ich halte euch natürlich weiter auf dem Laufenden, wie sich die kleinen Pflänzchen entwickeln.

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8 Kommentare zu „[Gartenexperimente- Update] Lebenszeichen der Rosenstecklinge

    1. Hallo Arlene, ich freue mich auch sehr, dass überhaupt einige Stecklinge angewachsen sind! Gerade am Anfang hatte ich viele Verluste und war zwischendurch unsicher, ob es überhaupt funktioniert. Ich drücke dir die Daumen für deine weiteren Versuche! Liebe Grüße

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      1. Hab es auch schon beim frisch gepflanzen Blauregen versucht, der Maus hat es scheinbar geschmeckt, also die Wurzeln, des Gehölze 🙂
        Das nächste mal mit Hasendraht…aber Blauregen ist auch empfindlich…nichts für meinen Garten…

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      2. Gegen Wühlmäuse fehlt mir auch noch ein Wundermittel 😉 Bei uns haben sie gerade die Wurzeln einer sehr alten Rose abgefressen, da war ich auch sehr traurig. LG von einer Leidensgenossin.

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      3. Edith, lebt Rosa noch? Schneide Augen aus ihr heraus und verbinde sie mit einer anderen Rose. Im Internet auf YouTube kannst du viele Turtorial’s über Veredelung sehen.
        Alles gute für die Liebe Rosa und natürlich auch für dich!

        Grüne Grüße
        Mion

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